
Jerzy Salamon, studierter Germanist (DaF), Jahrgang 1975, wohnt in seinem Geburtsland Polen.
Seine bisherigen Veröffentlichungen:
„Die nackte Agnes“ (Kurzgeschichte, Smart Storys Verlag, Österreich, 2021)
„Die seltsamen Erlebnisse von Knut S.“ (Kurzgeschichte, Smart Storys Verlag, Österreich, 2021)
„Rio Dolores oder das beste Bordell im Wilden Westen“ (Roman, Elysion-Books, Deutschland, 2024)
„Aus dem Tagebuch eines polnischen Studenten“ (Kurzgeschichte in „Wo die wilden Geister wohnen…“ Band 8, Papierfresserchens MTM-Verlag, Deutschland, 2025)
„Zakręt Starego Antoniego” (Kurzgeschichte auf Polnisch in „Antologia z dreszczykiem”, Ostre Pióro, Polen, 2025)
„Die Bahnstation in W.“ (Kurzgeschichte in „Versteckt in Stein und Zeit“, Papierfresserchens MTM-Verlag, Deutschland, 2026)
„Steffen“ und „der Pilger“ (Kurzgeschichten in „Schreib Was“, Ausgabe 35, Österreich, 2026)
Gerüchten zufolge soll Dotty Doggster die niederträchtigste Frau in ganz Texas sein. Aus Mangel an offiziellen Daten wollen wir uns darin nicht vertiefen, Tatsache aber ist, dass unsere Heldin fast ihr ganzes fünfzigjähriges Leben lang folgendes Prinzip anwendet: Du sollst jeden betrügen und ausnutzen, der sich nur betrügen und ausnutzen lässt, auch wenn es sich dabei um deinen Ehemann handelt. Ist aus diesem nicht mehr herauszuholen, lass dich von ihm scheiden und heirate einen anderen Kamel.
Ihr Eheleben ist hier irrelevant. Unsere Geschichte beginnen wir damit, dass Dotty nach der Trennung von ihrem dritten Mann in die kleine Stadt Revelation zieht, wo sie an der Peripherie ein Anwesen kauft und eine Zucht Deutscher Doggen gründet. Sie lässt auch ihr Haus umbauen, wobei sie ausschließlich verheiratete Handwerker beschäftigt, um diese dann erpressen zu können. Ihr erstes Opfer ist ein Verputzer. Dotty hat eine versteckte Kamera aufgestellt, zieht sich nackt aus, verführt den Herrn und macht mit ihm, was sie geplant hat. Und als ihr danach der Herr die Rechnung für fünf Tage Arbeit vorlegt, stellt sie sich erstaunt und, von böse knurrenden Hunden umgeben, entgegnet ihm:
„Ich habe dir doch schon bezahlt! Soll ich deiner Frau die Aufnahme von dieser Kamera zeigen, oder sind wir quitt?“
In so einer Situation stellt der Herr fest, dass sie quitt seien. Der Dachdecker, Gärtner, Maler, Zimmermann und Maurer kommen zum selben Schluss. Dotty hat keine Skrupel, ist jedoch sehr darauf bedacht, in der Öffentlichkeit als prüde Frau zu gelten. Zu diesem Zwecke tritt sie der lokalen Liga für Sittlichkeit bei, mit Sitz in der Baptistenkirche. Kurz danach geht sie noch weiter und – zur Begeisterung aller Mitglieder – gelobt, lebenslang keinen Sex mehr zu haben. Doch in Wirklichkeit macht sie es so, dass sie immer wieder einen neuen Kerl ins Bett bekommt. Das Verführen fällt ihr kindisch leicht, selbst ihre Tochter, die in New York bei deren 156. Freund wohnt, könnte sie um diese Fähigkeit beneiden!
Nur einmal passiert es, dass Dotty ein Problem hat – trotz all ihrer Verführungsversuche will der Fliesenleger keinen Sex mit ihr haben. Doch er ändert seine Meinung, als ihm Dotty droht, dass sie, falls er nicht mit ihr schlafe, in zerrissener Kleidung auf die Straße hinauslaufen werde, nach Hilfe schreiend, weil er sie vergewaltigen wolle! Während er tut, was sie von ihm verlangt, erscheint überraschenderweise vor dem Gartentor seine Ehefrau. Er sieht sie durch die Gardine, wie sie, aus Angst vor Hunden, geduldig wartet. Als Dotty sie hineinlässt, bastelt ihr Ehemann schon wieder am Fliesenlegen herum, als wäre nichts gewesen. Wozu sie gekommen ist? Um Dotty zu fragen, ob sie die neue Vorsitzende der Liga für Sittlichkeit werden möchte, da die noch Amtierende nach Kanada umsiedle.
„Glauben Sie, ich bin dazu gut geeignet?“, fragt Dotty bescheiden, während sie sich schon als die neue Vorsitzende sieht.
Nachdem sie eine lange Liste ihrer vermeintlichen Vorzüge gehört hat, nimmt Dotty den Vorschlag an, der Bewegung vorzustehen, die zum Verzicht auf fleischliche Begierden aufruft, woraufhin dem Fliesenleger der Unterkiefer herunterklappt. Das doppelte Leben ist Dottys Element. Der Gedanke, dass alles herauskommen kann, ruft bei ihr eine solche Erregung hervor, dass sie beginnt, mit der Gefahr zu spielen. Während sie nämlich mit einem Familienvater koitiert, ruft sie den Pastor an und fragt ihn, ob sie am Sonntag in der Kirche einen Vortrag halten dürfe über die verhängnisvollen Folgen des Ehebruchs. Pfarrer Peacock kommt ihrer Bitte willig nach, Dotty muss ihm aber erklären, dass ihr Stöhnen daher komme, dass sie gerade unvorsichtigerweise mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen habe. Fast zur gleichen Zeit erlebt sie einen heftigen Orgasmus, der aber nicht so heftig ist wie derjenige, den sie während ihres Vortrags bekommt, als sie auf alle Wüstlinge und Ehebrecherinnen schimpft.
Die Versammelten, ohne etwas davon zu ahnen, sind begeistert, Dotty hingegen brennt bereits darauf, auf frischer Unzucht ertappt zu werden, um einen noch intensiveren Orgasmus zu bekommen! Sie kommt zum Schluss, für so einen Moment lohne es sich, alles zu verlieren. Sie hat aber nicht die Absicht, etwas zu verlieren, ganz im Gegenteil … Schon am nächsten Tag, während der sorgfältig vorbereiteten Aktion mit dem Rohrinstallateur, der in der Stadt den Ruf eines Heiligen hat, kommt der schlau angelockte Seelsorger in ihr Haus. Kaum betritt er die Schwelle, bekommt er alles zu Gesicht, was Dotty zum Glück braucht.
Beschämt, dass sie ertappt wurde, dazu auch noch in einer aktiven Position, liefert sie sich einen im Voraus verlorenen Kampf gegen den größten und lautesten Orgasmus in ihrem Leben, während der Pastor, total schockiert, wie eine Salzsäule dasteht, ohne den Blick von ihrer enthaarten Nacktheit losreißen zu können. Man sollte sich nicht wundern, Freunde – in seiner Ehe geht alles im Dunkeln und in Kleidung vonstatten. Etwa zehn Sekunden lang jedes Vierteljahr.
Während Dotty und ihr Liebhaber nach dem Sex mucksmäuschenstill und mit gesenktem Haupt dasitzen, hält er ihnen eine Strafpredigt, dann leitet Dotty die Sache so, dass Herr Peacock unverzüglich den Ehebrecher zu dessen Frau zurückgehen lässt. Wie er aber selbst zur Türklinke greift, hält ihn Dotty clever zurück. Sie tut so, als ob sie voller Scham sei, sie demütigt sich vor ihm, und indem sie ihn ins Gespräch zieht, reicht sie ihm ein Glas Limonade. Wüsste der Pfarrer, dass die Hausfrau noch vor seiner Ankunft darin eine blaue Pille aufgelöst hat, dann würde sich die Sache anders abspielen – so trinkt er ohne etwas zu ahnen Schluck um Schluck, in Gedanken versunken, und hört unverschämte Lügen an. Bis die Pille ihre Wirkung tut!
Herr Peacock versucht, das zu verstecken, was nicht mehr zu verstecken ist, Dotty dagegen, sich über seine Verlegenheit amüsierend, lässt die Hunde in den Garten hinaus und deckt ihre Karten auf. Das zu alte und zu schwache Opfer hat keine Chance. Die nackte Dotty hüpft auf dem nackten Pastor, bis das Steifmittel zu wirken aufhört. Zum Abschluss führt sie ihm ihre ganze Sammlung von ehebrecherischen Filmen vor und fügt hinzu, dass er ebenfalls gefilmt wurde:
„Vergiss nicht, dass ich das alles jederzeit publik machen kann“, warnt sie ihn mit listigem Lächeln. „Ja, ich weiß, ich bin verdorben, ich komme in die Hölle, früher aber werde ich jeden Sonntag in deiner Kirche einen Vortrag halten und solche Huren wie mich aufs Schärfste verurteilen. Und du, mein Lieber, wirst dafür sorgen, dass mich alle für eine Heilige halten.“
So geschieht es auch. Die Monate vergehen, und Dotty, die inzwischen mit jedem schläft, auf den sie nur Lust bekommt, wird zum Liebling der Hälfte der Stadt. Eines Tages beginnt jemand, der zu viel gesehen hat, dies und jenes von Dotty herumzuerzählen. Doch nicht sie muss bald aus der Stadt fliehen vor der wutentbrannten Menschenmenge, sondern er!
Wie kann man nur so unsere Dotty verleumden!, empören sich die Leute. Solche Hurensöhne gehören sofort erschossen!
Der Pastor setzt sich, wohl oder übel, für die angeblich verfolgte Dotty ein – ihre Position verfestigt sich. Eine gewisse Frau Burton, auf dem Sterbebett liegend, verschreibt Dotty ihre Immobilie, die aber für die Beschenkte keinen größeren Wert darstellt, deswegen gibt sie sie der Kirche weiter, wodurch sie noch größere Verehrung gewinnt.
Ach, was für eine großzügige Frau ist sie, unsere liebe Dotty!, wird sie dafür bei jeder Gelegenheit gepriesen. Als Dotty sieht, wie sehr sie die Leute beeinflusst, beschließt sie, mit Hilfe des Pastors aufs Ganze zu gehen. Ihr Vorhaben ist so wahnsinnig, dass Herr Peacock eine ganze Woche braucht, um es über sich zu bringen und sich von dem Schock zu erholen.
„Ich weiß, sehr geehrte Damen, dass ihr für unsere Dotty euer Leben opfern würdet“, verkündet er schließlich von der Kanzel herab. „Die Frage aber ist, ob ihr auch euren eigenen Ehemann opfern würdet, wenn es der Himmel von euch fordern würde? Ein Engel sagte mir neulich im Schlaf: Du annullierst Dotty, der Favoritin des Herrn, ihr Keuschheitsgelübde, damit der Schöpfer sich überzeugen kann, welche von den Frauen ihr wirklich wohlgesinnt sind. Viele halten sich nämlich für ihre Freundin, aber nur die Richtige wird ihr den eigenen Ehemann zur Verfügung stellen, damit sie mit ihm verkehrt.“
Im ersten Moment sind alle verdattert, Dotty spielt ihre Rolle auch meisterhaft, gleich aber meldet sich die erste Willige – die Frau des Pastors –, dann die nächsten, bis endlich alle bereit sind, das zu tun, was von ihnen gefordert wird. Die Männer werden nach ihrer Meinung nicht gefragt, doch keiner protestiert. Seit jenem Tag hat Dotty legalen Sex mit fremden Männern, sich angeblich dem Willen Gottes unterwerfend. Um noch unverschämter zu sein und sich gleichzeitig bescheiden und anständig zu zeigen, bittet sie jedes Mal darum, dass die Gattin ihres Partners bei dessen außerehelichem Geschlechtsverkehr zugegen ist. Ja doch, sie assistieren willig, ja, sie sorgen dafür, dass der Mann keine Mühen scheut, um es Dotty zu besorgen. Das wird später dazu genutzt, gleich nach der Sonntagsmesse mit dem eigenen Mann zu prahlen.
„Mein George hat sie dreimal beglückt!“, kann man dann bei der Kirche eine stolze Stimme hören.
„Nur dreimal, Frau Johnson? Kommen Sie morgen zu mir, Sie werden mit eigenen Augen sehen, was mein Richard alles kann!“
„Hahaha! Für diese zehn Sekunden habe ich nicht einmal Lust, mein Haus zu verlassen…“
Die Überbieterinnen gehen mit den Fäusten aufeinander los, Dotty triumphiert, sie wird noch mehr verehrt. Sich sexuell ausgelebt, beschließt sie zu prüfen, was passiert, wenn sie – eine reuige Sünderin vortäuschend – die öffentliche Beichte ablegt und alle ihre gefilmten Ehebruchsakte gesteht. Die Reaktion der Frauen ist so, wie sie es vermutet hat:
Hör auf zu weinen, Dotty, du hast doch keinen Grund, dir wegen dieser Sache Vorwürfe zu machen, an allem schuld ist ganz allein der Satan! Jetzt kannst du ihm ins Gesicht lachen, Gott hat ihn überlistet …
Die nicht bezahlten Forderungen werden ihr dabei großzügig annulliert, niemand fühlt sich betrogen oder ausgenutzt. Als Dotty die sexuelle Ausnutzung des Pastors gesteht, trifft sie ebenfalls überall, einschließlich bei Frau Peacock, auf großes Verständnis. Pah, nicht der Rede wert, die Menschen tun viel schlimmere Sachen. Etwa, dass die Geschichte mit dem Traum des Pfarrers nichts weiter als gemeine Lüge ist? Dotty, was spielt das für eine Rolle! Mein Mann ist dein Mann, nimm ihn dir, wann immer du willst!, sagen ihr alle ihre Verehrerinnen. Und was ist mit der Liga für Sittlichkeit? Als Dotty die Absicht verkündet, daraus auszutreten, stößt sie auf Widerspruch:
Es gibt ja keinen Grund dazu, alles geschieht doch mit unserer Erlaubnis, von einem Ehebruch kann hier keine Rede sein. Stimmt’s, Herr Pastor?
Der Angesprochene beginnt zu stottern, die Frauen aber bedrängen ihn so, dass er sich wohl oder übel gezwungen sieht, alles zu bestätigen. Dotty dagegen schreibt sich in ihrem Lebenslauf den nächsten Sieg dazu! Nach wie vor hält sie jeden Sonntag den Vortrag über den Ehebruch, während dessen sie alle Huren der Welt beschimpft, nach Verlassen der Kirche hurt sie dagegen, was das Zeug hält, herum. Je unverschämter sie dabei ist, umso höher wird sie geschätzt. Bis sie es endlich satt hat!
„Ihr alle seid blinde Schafsköpfe!“, explodiert sie eines Sonntags während ihres Vortrags. „Seht ihr denn nicht, dass ich die größte Hure der Welt bin? Ich nutze euch unverschämt aus, und ihr, statt mich aus der Stadt zu vertreiben, haltet mich für eine Heilige! Ich hasse euch, ich bin von euch allen angeekelt!“
Wer glaubt, nach diesen Worten ist es aus mit der Hochachtung für Dotty, den wollen wir sofort eines Besseren belehren.
Arme Dotty! Bestimmt durch diese Hitze!, kommentieren alle Versammelten.
In der Tat, unserer Dotty ist heiß. Sie fällt in Ohnmacht, und als sie das Bewusstsein wiedererlangt, sieht sie sich umgeben von ihren besorgten Verehrern. Dabei wird sie von ihnen gebeten, bei der bevorstehenden Wahl für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, weil sie die einzige Alternative für Revelation sei. Sie lässt sich nicht lange bitten und verspricht, falls sie gewählt wird, Revelation wieder großartig zu machen. Während sie weiterhin maßlos hurt, beschuldigt sie in ihrer Wahlkampagne zugleich den demokratischen, sich um die Wiederwahl bewerbenden Gegenkandidaten der gottlosen Sexualisierung der Gesellschaft und – der Umfrage zufolge – gewinnt sie mit niederschmetternder Mehrheit die Stimmen.
In der ersten Woche ihres Amtierens lässt Dotty die Hälfte der uralten Eichenbäume in der Stadt fällen, und nachdem sie die Steuern erhöht hat – wofür, nebenbei gemerkt, ihr Vorgänger auf der Schubkarre weggefahren worden wäre –, trifft sie nicht nur auf Verständnis, sondern auch auf vehemente Unterstützung ihrer Wähler. Keiner von ihnen kritisiert auch den Kauf von brandteuren Straßenskulpturen, und wenn es sich um die Auswechslung der Bänke in der Kirche handelt, so sind Dottys Anhänger der Meinung, man hätte es schon vor langer Zeit machen sollen, obwohl die alten nur einen Monat lang benutzt wurden. Die öffentliche Zuerkennung einer hohen Prämie für sich und eine regelmäßige Beihilfe für die Hundezucht wird ebenfalls als etwas Selbstverständliches betrachtet. Zumal sie jetzt, wo sie keine Zeit für ihre Doggen hat, einen Arbeiter anstellen müsse.
Dieses Geld steht ihr einfach zu für ihre schwere Arbeit!, antworten Dottys Anhänger zornig, wenn sich ein Oppositioneller erdreistet, ihre Bürgermeisterin zu kritisieren. Was diese auch immer tut, findet Anerkennung der Mehrheit der Bürger. Natürlich bekleidet sie gleichzeitig weiter das Amt der Vorsitzenden der Liga für Sittlichkeit und betätigt sich religiös.
„Meine Damen“, verkündet sie eines Sonntags in der Kirche. „Wie wir wissen, Gott liebt Recht und Gerechtigkeit, und ich bin fest davon überzeugt, Er hätte nichts dagegen, wenn ihr, liebe Mägde des Herrn, euch mit Männern austauschen würdet! Teilt sie miteinander, so wie ihr sie mit mir teilt!“
Nach diesen Worten brechen die Versammelten in Jubel aus, alle, selbst der Pfarrer, heben Dotty in den Himmel. Frau Peacock als Erste umarmt sie, vor Glück weinend – wir verstehen sie ausgezeichnet. Etwa einen Monat später, während des Männertauschs, kommt es zu zwei ungewollten Schwangerschaften. Dotty sieht keinen Grund zur Sorge.
„Die Abtreibung ist natürlich eine schwere Sünde, aber unsere Situation ist doch ein Ausnahmefall!“, verkündet sie, woraufhin der Pfarrer ihr enthusiastisch zustimmt.
Seit diesem Moment sind Jahre vergangen, Dotty findet immer mehr Anhänger und Verehrer. Vor Kurzem ist sie wiedergewählt worden. Dass Revelation vor dem Bankrott steht, daran sei natürlich allein ihr Vorgänger schuld, dieser gottlose Demokrat. Tja…
Anregungsfragen:
- Wer trägt mehr Schuld: die manipulative Einzelne – oder die Gemeinschaft, die sich manipulieren lassen will?
- Wie zeigt der Text, dass Moral und Sittlichkeit weniger Werte als Werkzeuge der Kontrolle sind?
- Warum ignorieren die Menschen selbst offensichtliche Wahrheiten – und wo erleben wir das heute politisch?
- Welche Parallelen lassen sich zwischen Dottys Aufstieg und realen politischen Führungsfiguren ziehen?
- Wann schärft Überzeichnung den Blick – und wann stumpft sie ab oder provoziert Ablehnung?
Hinweis: Nach der Abstimmung wird dieser Text als bereits bewertet markiert.
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