
Susanne Ulrike Maria Albrecht hat bereits zahlreiche Werke veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. Beim vierten internationalen Wettbewerb „Märchen heute“ belegte sie den ersten Platz.
In den Straßen werden sie laut,
die Stimmen der Gegenwart –
mal ein stummes Geschrei,
mal schallendes Lachen –
ein Zirkus aus Eitelkeiten.
Schau! Der Politiker mit der neuesten Frisur
schwingt das Mikrofon wie ein Zauberstab,
verspricht das Ende des Regens,
während das Pflaster im Sturm der Widersprüche knickt.
„Wir werden die Welt retten!“,
ruft er – doch die Wolken lachen.
Hier ein Influencer auf dem Weg zur Erleuchtung,
mit Selfies von der letzten Sitzung –
das Karma geparkt im Cabrio.
Er lächelt ins Licht,
wo Schatten sich stapeln
wie leere Versprechen.
Und wir?
Watscheln wir nicht auch durch die absurden Märkte,
zwischen absurd gefälschten Nachrichten?
Die Realität ist wie ein Stand-up-Comedian,
der den besten Witz vergisst,
und nur noch das Publikum kichert –
nicht aus Verstand, sondern aus Überdruss.
Aber halt!
In diesem Chaos blüht der Humor,
ein Rettungsanker im Sturm
aus Sarrazin und Simpelheit.
Wir lachen über die Anarchie der Worte,
über die Phrasen, die uns umschlingen
wie Spaghetti an einem Kindergeburtstag.
So schwenken wir die Fahnen der Ironie,
nicken den Verrückten zu,
unter der Lavendel-Sonne
einer glücklichen Dystopie,
in der jeder weiß,
dass es doch nichts gibt, was echt wäre.
Denn während die Welt sich weiter dreht,
und die Uhren verrückt spielen,
bleibt der Humor unser Kompass,
unsere wackelige Brücke
über dem Abgrund des Ernstes.
Lachen wir, meine Freunde,
so lange unser Herz noch hüpfen kann,
dass das Leben absurd bleibt,
aber niemals trist.
In der Stadt, die atmet,
und in einer Umarmung aus Beton,
läuft Friedrich Merz mit Stirnfalte,
wie ein Kapitän ohne Kompass,
verwirrt von Karten, die sich ständig ändern.
Er sieht die Menschen,
Häuser voller Geschichten,
aber keiner kann sie erzählen,
während Bildschirme blitzen,
mit Nachrichten im Stakkato,
das Ohr taub für den Puls des Lebens.
Hier lacht der Wahnsinn –
Absurditäten hüpfen über den Asphalt,
Mit „Klick-Klack“ im Takt,
zeigen Influencer ihr neuestes Lächeln,
während die Wellen der Krise –
beinahe humorvoll – am Ufer brechen.
Die Satire blüht wie Unkraut,
an den Rändern der Straßen,
wo wir mit schiefem Grinsen uns fragen,
ob das Leben wirklich so kurz ist,
oder ob wir einfach zu lange lachen.
Der Postillon verkündet:
„Ein neuer Politiker im Anmarsch!“
Die Menge johlt und freut sich,
über die Hoffnung, dass irgendetwas,
vielleicht der nächste Witz den Tag rettet,
während die Realität an der Tür klopft,
in Absätzen und Strümpfen von der letzten Gala.
Friedrich, der sich nicht entblößen will,
zwinkert dem Chaos zu:
„Ich bin kein Clown, sondern ein Visionär!“
Doch selbst beim besten Scherz,
bleibt die Pointe ungehört,
in der Eile des Geschehens.
Und hier stehen wir,
zwischen den Zeilen der Merz‘schen Stadtbilder,
mit einem Lächeln auf den Lippen
wissen wir: Humor ist der Rettungsanker,
in einem Ozean der Widersprüche.
So tanzen wir weiter,
im Geplätscher des Absurden,
weil das Lachen
uns hält,
in der chaotischen Melodie
der Stimmen der Gegenwart.
In der Arena der Widersprüche,
wo Meinungen wie Luftballons
im Wind der Schnelligkeit tanzen,
sitzt Friedrich, unser König der Krisen,
mit einem Zirkus lächelnd auf den Lippen.
„Wachstum!“ ruft er, ein Schrei im Dschungel,
wo das Gras schneller wächst als der Verstand,
und die Böden des Vertrauens verdorren
unter dem Gewicht der politischen Farce.
Absurd ist die Welt, in der wir leben,
wo das Lachen oft der einzige Rettungsanker ist –
unsere Schultern unter der Last des Alltags,
die auf uns drückt wie ein unbezahltes Mandat.
Die Schlagzeilen jagen uns,
mit der Geschwindigkeit eines Schnappschusses,
der einzige Zeuge am Ort des Geschehens –
„Wie viel kostet ein Witz?“, fragen wir,
während sie uns die Tinte aus den Adern saugen.
Humor, oh du goldener Schild,
schütz uns vor der Greuel dieser Zeit,
wenn die Reden wie Feuerwerkskörper explodieren,
und die Gedanken im Nichts verhallen –
gepaart mit Kichern und Ironie,
ein feines Netz in der Unordnung.
Und so sitzen wir hier,
im Schatten der Selbstverständlichkeit.
Friedrich lächelt, während die Welt sich dreht,
mit einem Kaffee in der Hand, ironisch kalt,
eine Umarmung aus Sarkasmus,
und wir tanzen im leicht verqueren Takt,
bis die Absurdität selbst zum Witz wird.
Möge der Humor regieren,
ein Führer ohne Partei,
uns durch die Strömungen des Wahnsinns navigierend,
und in diesem Wettlauf voller Fragen
lehren wir, die Furcht mit einem Lächeln zu bekämpfen,
in der grotesken Komödie unserer Zeit.
In den Hallen der Macht,
wo Schatten die Wände küssen,
wird ein Mann geformt aus Ambitionen –
Friedrich, der Architekt der Worte,
der Aufsteiger mit dem Lächeln,
schneidige Krawatte, glattes Haar,
ein lebendiges Bild des Wandels.
Er spricht von Freiheit,
während er die Fesseln der alten Partei zerschneidet,
seine Rhetorik ein scharfer Nagel,
der in die tiefen Wunden der Zeit greift –
Ein Kasperle im großen Theater,
überlegt, mit Ernst und Augenzwinkern,
mit dem Schwung eines gewitzten Jongleurs.
Ein Retter in der Not,
oder doch nur der Mann mit dem Plan?
Seine Visionen fliegen hoch,
wie bunte Drachen in einem bleigrauen Himmel,
doch drunter verbirgt sich oft der Wind,
der die Leichtigkeit des Seins verweht.
Hier kommt der Merz, das Chamäleon,
wechselnd die Farben, je nach Bedarf,
ein Künstler der Versprechen,
die niemals ganz ausgeführt werden.
Lächelnd an der Spitze,
aber, oh, wie oft der Boden bricht
unter den Füßen derer, die folgen.
Mit einer Stimme, die klingt wie Honig,
verspielt er die Sorgen der Massen,
doch unter dem Schleier der Melodien
spukt der Zynismus, ein nicht erwünschter Gast.
Ein Spiel auf dem Schachbrett,
wo jeder Zug ein Risiko birgt,
und wir, die Zuschauer, fragen uns – wo steht er wirklich?
Sein Erfolg, ein Spiegel,
reflektiert die Wünsche der Träumer,
auf der Suche nach einem Führer,
der mehr ist als nur ein sauberer Anzug.
Doch hinter den Kulissen
sitzt das echte Gesicht
in der erdrückenden Stille der politischen Nacht.
Friedrich, ein Name, der flüstert
in den Adern der Enttäuschten,
die Merz-Maschine schnurrt –
ein Zirkus aus Taktiken und Dramaturgie,
und wir sind die Zuschauer,
die gefangen sind im Spiel,
auf der rasierenden Bühne des Lebens.
„Der Humor ist der Regenschirm der Weisen.“
Kästners Lebensphilosophie entspricht der meinen!
Anregungsfragen:
- Wann hilft Humor, politische Zustände zu ertragen – und wann verhindert er Veränderung?
- Macht Ironie uns kritischer oder nur zynischer gegenüber Politik und Medien?
- Was passiert, wenn Politiker weniger als Akteure, sondern als Symbole oder Running Gags wahrgenommen werden?
- Inwiefern erzeugt die ständige satirische Brechung von Nachrichten eine neue Form von Abstumpfung?
- Kann gemeinsames Lachen politische Solidarität erzeugen – oder bleibt es ein privater Rettungsanker?
Hinweis: Nach der Abstimmung wird dieser Text als bereits bewertet markiert.
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